Heilen mit Kräutern

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Haben Sie Ringelblumen im Garten? Besitzen Sie die Kraft mit Kräutern zu heilen, wofür andere Menschen schulmedizinische Hilfe benötigen? Jeder hat diese Fähigkeit, wenn er sich nur ein wenig mit Kräutern auskennt.
Nehmen Sie zum Beispiel die Ringelblumen und kochen sie mit Schmalz vom Schwein auf, dann entsteht daraus die bekannte Ringelblumensalbe. Sie ist entzündungshemmend und krampflösend. Diese Salbe kann also gut bei Ekzemen angewendet werden und durchaus eine natürliche, heilende Wirkung zeigen. Zusätzlich hilft die Ringelblume auch bei geschwollenen Lymphknoten, Infektionen, Leberschwäche, Magen- und Darmstörungen, Menstruationsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Quetschungen oder schlecht heilenden Wunden. Die Ringelblume ist ein dankbares Gewächs was wenig Zuwendung braucht.
Dann sollte jeder Kamille in seinem Garten haben, damit die Erkältung schon behandelt werden kann, ehe sie so richtig da ist. Bei zu viel Arbeit am PC werden oft die Augen sehr beansprucht und sind entzündet. Oder im Büro mit der Klimaanlange herrscht wieder Zugluft, welche dann dafür sorgt, dass man sich mit einer Bindehautentzündung herumplagen muss. Auch da hilft wieder Kamille, sie wirkt bei sämtlichen Entzündungen, lindert den Juckreiz und entzieht die Entzündung.

Den Rosmarin kennen wir alle, weil er ein beliebtes Kraut ist was zum Würzen von Speisen verwendet wird. Wusste Sie aber, dass Rosmarin eine besondere Heilpflanze ist? Rosmarin sorgt für einen ausgewogenen Blutdruck, wenn Sie eher zu niedrigen Blutdruck haben. Gut ist Rosarien auch bei Herzbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen. Dabei hilft es schon mal dieses Gewürz auch als Solches zu verwenden und somit regelmäßig dem Körper zuzuführen. Bei Verdauungsproblemen oder Blähungen einfach vor jedem Essen eine Tasse Rosmarintee trinken und die Beschwerden werden sofort weniger. Hilft übrigens auch wunderbar bei Migräne, Kopfschmerzen, Krämpfen während oder bei Beginn der Periode und bei Problemen mit den Wechseljahren.

Wer Lavendel im heimischen Kräutergarten hat braucht sich keine Gedanken machen, wenn es mal ein anstrengender Tag war,der Körper und Geist sehr aufgekratzt ist und nicht so richtig zur Ruhe kommt. Ein Bad mit Lavendel als Badezusatz wirkt Wunder. Bei Verspannungen, Entzündungen oder Schmerzen kann Lavendel äußerlich angewendet werden, als Einreibung zum Beispiel, lindert Schmerzen oder wirkt Entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Auch sehr beliebt als Tee oder Tropfen.
Minze ist wohl das bekannteste Kraut unter den Heilkräutern, wo aber trotzdem die meisten Menschen nur wissen das Pfefferminze gut bei Erkältung ist, zum Beispiel als Tee. Viel findet Minze aber auch ihre Anwendung bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Durchfall, Magenschmerzen, Magenkrämpfen und Nervenschmerzen. Was wohl kaum einer weiß Minze hilft bei Schlaflosigkeit. Wenn Sie regelmäßig vor dem Schlafengehen eine Tasse frischen Pfefferminztee trinken, sollten Sie keine Probleme mit dem Einschlafen haben. Auch Übelkeit oder Nierenschwäche kann man mit Minze entgegenwirken. Die Blätter der Minze wirken antibakteriell, entzündungshemmend, keimtötend, krampflösend und schmerzstillend. Da Minze eine kühlende Wirkung hat ist sie gut bei Muskelschmerzen anzuwenden.

Das absolut bekannteste Kraut unter den Heilpflanzen ist wohl der Bärlauch. Ähnlich dem Knoblauch sehr gesund und darf deshalb in vielen Gerichten nicht fehlen. Bärlauch ist reich an Vitamin C und braucht wenig Pflege. Er schützt vor Herz- Kreislauferkrankungen durch seine hohe Blutgerinnende Wirkung und dient zur natürlichen Vorbeugung vor Krebserkrankungen. Er wirkt Cholesterinspiegelsenkend, hilft bei Blähungen Asthma, Bronchitis, Stoffwechsel- und Verdauungsstörungen.
Melisse ist auch so ein eher unscheinbares Kraut, was Sie aber gut nach anstrengenden Tagen anwenden können, da Melisse eine beruhigende und entspannende Wirkung hat. Da sie auch krampflösend und virushemmend wirkt, kann sie durchaus auch so manche medizinische Salbe ersetzen. Somit ist Melisse bestens geeignet bei Angstzuständen, Erkältung, Fieber, Herzbeschwerden, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Unruhezuständen. Durch die antibakterielle Wirkung auch super bei Lippenherpes zu verwenden.
Die berüchtigte Brennnessel, die eigentlich keiner in seinem Garten haben möchte, ist aber eine super Heilpflanze und wächst meist einfach ohne dass sie durch den Menschen angebaut wurde. Statt über sie zu fluchen sollten Sie diese Pflanze nutzen und damit etwas gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun. Rheumatismus und Gicht sind wohl die bekanntesten Krankheiten, wo Brennnessel gut anzuwenden ist, aber auch Bluthochdruck, Harnwegserkrankungen, Magen- und Nierenschwäche sind damit gut zu bekämpfen. Da Brennnesseln blutstillend und blutreinigend sind und sie auch die Blutbildung fördern, sollten Sie nicht einfach aus dem Garten entfernt und entsorgt, sondern für heilende Zwecke weiterverarbeitet werden.
Gut informieren und dann sofort den Heil-Kräutergarten anlegen, spart Geld und hilft heilen auf natürliche Art und Weise.

Tips zum Anbau von Kräutern im eigenen Garten:

http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/1946,0/Chefkoch/Kraeuter-pflanzen-und-ernten.html

yourflora.de >> Blog

http://www.zuhause.de/so-gedeihen-kraeuter-im-winter/id_50549090/index

Foto: fotolia 56219194

Heilkräuter richtig anbauen

Heilkräuter – eine gesunde und natürliche Ergänzung wenn es um die Gesundheit geht. Damit sich die Wirkung der Heilkräuter richtig entfalten kann, ist es zunächst wichtig, das diese richtig angebaut werden. Ringelblume, Lavendel, Thymian oder auch Minze und Co. sind bei richtiger Pflege nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein ergiebiger Lieferant für Zusätze von Salben oder Tees. Man sollte sich vorab informieren, wie man die “kultivierten” Kräuter richtig anbaut, so verlangt die Kamille beispielsweise nur wenig, um gut zu gedeihen, während der Lavendel die richtige Sonneneinstrahlung und den passenden Boden möchte. Gesunde Pflanzen die darauf warten, in Ihrem Garten Einzug zu halten.

Bereiten Sie den Boden gut vor, suchen Sie einen geeigneten Platz und vor allem informieren Sie sich gründlich, welche Kräuter als direkte Nachbarn zueinander nicht freundlich reagieren. Petersilie und Schnittlauch beispielsweise mögen es nicht, zu nah beieinander zu sein. Informationen hierüber bekommt man durch Fachliteratur oder vielleicht auch von passionierten Kräuter – Freunden.

Um nur ein paar Beispiele zu nennen, wie einfach der Anbau von Heilkräutern sein kann:

Johanniskraut möchte im Halbschatten oder in der Sonne stehen, bevorzugt in einem leicht kalkhaltigen, durchlässigen Boden. Die mehrjährige Pflanze möchte nur wenig gegossen und gedüngt werden.
Fenchel ist frostempfindlich und bevorzugt einen nährstoffreichen Boden an sonnigen und warmen Plätzen.
Die Minze ist eine stark austreibende Pflanze, deshalb ist es gut, sie etwas zu begrenzen. Sie bevorzugt eine lockere, nährstoffreiche Erde, Düngen sollten Sie jedoch nur sparsam, denn es ist dem Aroma abträglich. Ein halbsonniger Standort tut der Pflanze gut, sie wird es Ihnen danken. Nach drei Jahren sollte man den Standort der Pflanze wechseln, um sie vor dem Befall von Rostpilz zu schützen.
Rosmarin sollten Sie in Kübeln anpflanzen, denn im Winter wird es für die Pflanze, die aus dem mediterranen Raum stammt, einfach zu kalt.
Als letztes Beispiel ist der Salbei zu nennen. Ein sonniger Standort in einem trockenen und kalkigen Boden hilft dem Salbei, sich wohl zu fühlen.
Anhand dieser Beispiele ist ersichtlich, das der Anbau von Heilkräutern kein “Hexenwerk” ist. Mit ein wenig liebevoller Pflege und gut überlegter Organisation, dem richtigen Standort und ein paar wenigen Informationen können auch Sie eigene Heilkräuter anbauen und ernten, verwenden und sich wohl fühlen.

weitere Informationen und Links zum Thema Heilpflanzen

http://heilkraeuter-hausapotheke.de/

pflanzenheld.de

heilkräuter.de

 

Homöopathie – Medizin oder Mogelpackung?

Augendiagnose

Female eye with long eyelashes close-up

Ab dem zweiten Jahr der Ausbildung, wenn die Grundlagen der Anatomie und Physiologie erarbeitet sind, unterrichten wir Augendiagnose.
Die Augendiagnose ist eine Hinweisdiagnostik, mit der sowohl Krankheitstendenzen als auch manifeste Erkrankungen zu erkennen sind.

Einen großen Teil der für uns sichtbaren Zeichen des Auges finden wir in der Iris.
Mit Lupe oder Irismikroskop betrachtet, geben Struktur und Farbe wertvolle diagnostische Hinweise auf die genetischen Voraussetzungen eines Menschen.
Da die Augendiagnose die genetischen und biologischen Grundlagen eines Menschen zeigt, kann die Ursache einer Erkrankung oft noch lange bevor Laborparameter eine Störung anzeigen, behandelt werden.

Zur hohen Kunst der Augendiagnose gehört es auch Ursachen von Beschwerden, die von den aktuellen Symptomen durchaus abweichen können, sicher zu erkennen.
Wichtige Voraussetzung der Augendiagnose ist die genaue Kenntnis der anatomischen und physiologischen Grundlagen der Medizin, wie auch der Pathophysiologie.
Um diese Diagnosemethode erfolgreich anwenden zu können bedarf es eines geschulten Blickes, der im Unterricht anhand von Dias und praktischen Übungen geschärft wird.

Die Augendiagnose lässt sich mit jeder Therapie verbinden.
Aus der Verknüpfung der Augendiagnose mit der Pflanzenheilkunde erarbeiten wir individuelle Teerezepturen.

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Arbeit am Körper

Wir beginnen im ersten Jahr der Ausbildung mit der klassischen Massage, um mit dem eigenen und dem fremden Körper vertraut zu werden und um schon ganz am Anfang Erfahrungen der Fähigkeit der eigenen Hände zu machen.

Wir schulen die Wahrnehmung und den Tastsinn und lernen nach den Regeln der klassischen Massage zu behandeln.

In diesem Rahmen wird auch die Anatomie des Bewegungsapparates vermittelt.

SHIATSU: Heilende Berührung oder Heilung durch Fingerdruck

Im Rahmen der Körpertherapien wird im zweiten Jahr der Ausbildung auch Shiatsu unterrichtet.

Shiatsu kommt aus Japan, es ist dort in den letzten 100 Jahren entstanden und verbindet Jahrtausende alte Techniken der traditionellen chinesischen Medizin und Akupressur mit verschiedenen, auch westlichen Massagetechniken.

Im Shiatsu gehen wir davon aus, dass ein Mensch krank geworden ist, weil er, aus welchen Gründen auch immer, aus seinem Gleichgewicht geraten ist und nicht mehr mit sich und seiner Umwelt in Einklang steht. Dadurch kann er nicht mehr den Gesetzmäßigkeiten von Yin und Yang und dem Wandel der Elemente folgen; seine Lebenskraft, sein Chi ist nicht mehr im Harmonischen Fluss.

Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit.

Durch Shiatsu, d.h. die Behandlung des Körpers über seine Meridiane und durch verschiedene Techniken können wir dem Menschen helfen wieder in sein Gleichgewicht zu finden.

Fußreflexzonentherapie

Zahlreiche Regionen des Fußes stehen in einer besonderen Art von reflektorischer Beziehung zu bestimmten Körperteilen und Organen.

Dies lässt sich in diagnostischer wie in therapeutischer Hinsicht feststellen und nutzen.
Bei der FRZ werden durch die Massage bestimmter Punkte am Fuß reflektorische Fernwirkungen auf Organe und Körperteile erzielt.

Die Feldenkrais-Methode

Entwickelt wurde die Methode von dem israelischen Physiker und Verhaltensphysiologen Moshe Feldenkrais (1904-1984).

Über das Medium Bewegung strebt diese Form des Lernens eine Umerziehung und Neuorganisation des Nervensystems an.

Es ist ein Lernen durch Erfahrung, Anpassung und Unterscheidung. Muskeln werden nicht trainiert, sondern koordiniert.
Der Mensch lernt sich sinnvoll und nicht nur kraftvoll zu bewegen.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die Akupunktur ist die im Westen bekannteste Methode der TCM. Sie umfasst aber ein weitaus größeres Gebiet, wie die Innere Medizin und die chinesische Kräuterheilkunde.

Im ersten Lehrjahr werden die grundlegenden Kenntnisse der äußeren Medizin erlernt, die Akupunktur.

  • Meridiane und Meridianverläufe
  • Diagnosemethoden und Schulung des Tastsinns
  • Bewährte Akupunkturpunkte
  • Nadeltechnik, Moxation, Schröpfen

Im zweiten Lehrjahr werden Kenntnisse und Fertigkeiten in der Akupunktur vertieft. Zusätzlich werden die Grundlagen der Inneren Medizin, die das eigentliche Kernstück der TCM darstellt, vermittelt.
Die genaue Kenntnis der physiologischen Energiekreisläufe des Körpers und der pathologischen Veränderungen ermöglicht ein Verständnis der Krankheitsmechanismen und eröffnet Behandlungsmöglichkeiten.

Das dritte Jahr ist der Therapie mit Kräutern gewidmet. Hier werden aber keine chinesischen Kräuter unterrichtet, sondern der Schwerpunkt liegt im Gebrauch europäischer Kräuter nach den Kriterien der chinesischen Medizin.
Außerdem werden in diesem Jahr bekannte Krankheitsbilder vorgestellt und die Behandlungsstrategien erläutert.

 

Lesenswert zum Thema Akupunktur:

http://www.daegfa.de/patientenportal/Akupunktur.Wo_hilft_Akupunktur.aspx

Klassische Homöopathie

„Wähle um sanft, schnell, gewiss und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (homoion pathos) für sich erregen kann, als sie heilen soll!” Samuel Hahnemann

Die Homöopathie ist eine Heilmethode die auf dem Ähnlichkeitsprinzip beruht.
Begründer der wissenschaftlichen Homöopathie ist der Arzt und Apotheker Dr. Samuel Hahnemann (geb. 1755 in Meißen, gestorben 1843 in Paris).

Für Hahnemann sind die örtlichen Krankheitserscheinungen nicht die Krankheit selber, sondern nur ihr nach außen sicht- und fühlbarer Ausdruck. In Wirklichkeit ist eine tief im Zentrum des Menschen wirkende Kraft aus der Harmonie und Ordnung geraten. Er nennt sie Lebenskraft. Sie ist nichts materielles, sondern dynamisch, energetisch, geistartig. Sie gibt dem materiellen Teil unseres Organismus, der aus Atomen, Molekülen, Zellen, Organen besteht, überhaupt erst das Leben, erhält und steuert alle Lebensvorgänge. Die Lebenskraft bringt Harmonie und Ordnung in den Organismus. Wenn diese Lebenskraft aus dem Gleichgewicht gebracht ist, können z.B. Bakterien und Viren angreifen und bringen dann Krankheitssymptome hervor.
Die Lebenskraft ist nicht materiell, daher müssen die Medikamente, die sie wieder in Harmonie bringen sollen, auch immateriell sein.

Hahnemann hat deshalb ein Verfahren entwickelt, durch das die Arzneien entmaterialisiert und in ihrer Wirksamkeit erhalten, bzw. sogar sogar noch gesteigert werden. Man nennt dieses Verfahren Potenzierung. Dabei wird der Ausgangsstoff der Arznei stufenweise verdünnt und bei jeder Stufe kräftig geschüttelt oder verrieben. Einige Stoffe, wie Kochsalz, Eisen, Gold usw. erhalten durch dieses Verfahren erst ihre heilende Kraft.

Wenn man gesunden Menschen bestimmte Naturstoffe in kleinsten Dosen regelmäßig eingibt, dann erzeugen sie Krankheitserscheinungen, die für diese Stoffe typisch sind.
Hahnemann stellte fest, dass nur derjenige Arzneistoff in der Lage ist, einen kranken Menschen zu heilen, dessen Arzneimittelbild dem Symptomenbild ähnlich ist, das ein erkrankter Mensch hervorbringt.

Das bedeutet, dass ein bestimmter Kopfschmerz nur von einem Mittel geheilt werden kann, das am Gesunden einen ähnlichen Kopfschmerz erzeugt, ein wässriger Schnupfen nur von einer Arznei, die einen wässrigen Schnupfen hervorruft.

Diese Tatsachen haben sich seit über 200 Jahren tagtäglich in der Praxis bestätigt. Erfolge werden mit Arzneien erzielt die keine quantitativ nachweisbare Substanz enthalten. Wenn man sich allerdings vergegenwärtigt, was Hahnemann als philosophischen Hintergrund zur Homöopathie erklärt, dann sind die Ergebnisse erklärbar.

weitere Infos zum Thema:

http://homoeopathie-naturheilkunde.vitanet.de/homoeopathie

https://www.dzvhae.de/

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/homoopathie/

Schulmedizin

  • Anatomie
  • Physiologie
  • Pathologie
  • Prüfungsvorbereitung

Hier steht die schulmedizinische Ausbildung im Vordergrund.
Genaue Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Pathologie sind unverzichtbare Grundlagen erfolgreicher Therapie.

Durch Absprache zwischen den Dozenten wird, wo es möglich und sinnvoll ist, die Verbindung zu den anderen Fächern hergestellt. So wird Anatomie in der Körperarbeit erlebbar oder z.B. die Funktionen der Milz unter Aspekten der europäischen und der chinesischen Sichtweise betrachtet.

Alle relevanten Themen werden ausführlich behandelt, außerdem fließen ganzheitliche und geisteswissenschaftliche Aspekte in den Unterricht ein.

  • Embryologie
  • Biochemie
  • Injektionstechniken
  • Labordiagnostik
  • Klinische Untersuchungsmethoden

Im dritten Jahr wird gezielt auf das Bestehen der Amtsärztlichen Überprüfung hin gearbeitet.

Von unseren Schülern bestehen ca. 70% beim ersten Mal die Prüfung (Berlinweit bestehen 15 – 20% der Prüflinge). Alle Schüler die regelmäßig am Unterricht teilgenommen haben, haben bisher bestanden.

Pflanzenheilkunde

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Die Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie ist die Lehre von der Anwendung der Heilpflanzen. Sie hat sich im Laufe der Jahrhunderte aus der Kräuterheilkunde entwickelt und stellt die wohl älteste arzneiliche Behandlungsform dar.

Aus frischen oder getrockneten Pflanzenteilen oder Zubereitungen daraus werden Arzneien angefertigt zur Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden und Befindlichkeitsstörungen, zur Förderung der Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten oder chirurgischen Eingriffen sowie zur Krankheitsvorbeugung.

Pflanzenheilkunde als an therapeutischen Möglichkeiten ungeahnt vielseitige und umfangreiche Heilmethode, kann aus einem riesigen Fundus an Erfahrungswerten, Mitteln und Anwendungsmöglichkeiten schöpfen. Sie ist heute sowohl in der universitären Ausbildung von Ärzten, als auch in der schulischen Ausbildung von Heilpraktikern fast in Vergessenheit geraten obwohl gerade die Phytotherapie sich durch ihre umfassende Wirkung auf den Menschen selbst bei schweren chronischen Erkrankungen auszeichnet.

Das IfP ist die einzige Heilpraktikerschule in Deutschland mit dem Ausbildungsschwerpunkt Pflanzenheilkunde.
Der Unterricht umfasst im Verlaufe der dreijährigen Ausbildung:

  • Erlernen von Pflanzenmonographien
  • Botanik, Inhaltsstoffe und Pflanzenfamilien
  • Indikationen in der heutigen Phytotherapie und Bedeutung in der Volksheilkunde
  • Mythen, Geschichte und astrologische Aspekte der Pflanzen
  • Exkursionen
  • Kenntnisse über die Herstellung von Teemischungen, Tinkturen, Fluidextrakten, Salben und anderen Zubereitungen
  • Phytotherapeutische Standardpräparate und ihre Anwendung
  • Verknüpfung von Phytotherapie und Augendiagnose

Wir lehren Pflanzenheilkunde individuell und ganzheitlich einzusetzen.
Es wird nicht an Symptomen orientiert therapiert, sondern die Ursachen einer Erkrankung, die auch in seelische und geistige Bereiche hineinreichen können, werden durch jeweils genau zu bestimmende pflanzliche Heilmittel angesprochen.

Die gründliche und umfassende Ausbildung in der Pflanzenheilkunde in Kombination mit dem Schwerpunktfach Augendiagnose ermöglicht es den Absolventen des individuell auf die Patienten abgestimmte Teerezepturen zu erstellen. Auch hierin ist die Ausbildung am einzigartig in Deutschland.

 

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Kurze Info zur Ausbildung zum HP

- einzige dreijährige Ausbildung mit
Schwerpunkt Pflanzenheilkunde
– 3 Jahre Pflanzenheilkunde, Klassische Homöopathie
und Traditionelle Chinesische Medizin
– 2 Jahre Augendiagnose
– Klassenverband über 3 Jahre
– fester Dozentenstamm
– faire Verträge mit Kündigungsmöglichkeit
– nach 3 Jahren haben unsere Schüler die Möglichkeit   versäumte Kurse nachzuholen
(jährlicher Vereinsbeitrag 60 Euro)
– gemeinnütziger Verein

Dozenten in den therapeutischen Fächern
– sind zum Großteil Heilpraktiker
– arbeiten alle in Praxen oder therapeutischen
Einrichtungen mit der therapeutischen Methode,
die sie unterrichten

Dauer der Ausbildung
– 3 Jahre

Beginn
– jährlich im Oktober

Fächer die unterrichtet werden
– Pflanzenheilkunde
– Klassische Homöopathie
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
– Klassische Naturheilmethoden
Schröpfen
Blutegelbehandlung
– Körperarbeit
Klassische Massage
Shiatsu
Feldenkraismethode
Fußreflexzonenmassage
– Augendiagnose
– Schulmedizin
Anatomie
Embryologie
Physiologie
Pathologie
– Prüfungsvorbereitung

Lehrpraxis
im 3. Ausbildungsjahr freitags

Ferien
die Ferien sind den Berliner Schulferien angepasst

Probeunterricht
Außer bei den Körperarbeitsfächern sind Sie uns
jederzeit zum Probeunterricht willkommen.

Informationsabende
Ein- bis zweimal monatlich veranstalten wir für Interessenten Informationsabende. Die aktuellen Termine finden Sie im Programm.

Kosten
Die Ausbildung kostet derzeit 235 Euro monatlich.
Hinzu kommt eine einmalige Einschreibgebühr von
80 Euro.

Zulassungsvoraussetzungen zur Schule
Die Dozenten der Schulleitung entscheiden nach einem persönlichen Gespräch

Amtsärztliche Überprüfung
Um zu therapieren und die Bezeichnung „Heilpraktiker” führen zu dürfen muss eine amtsärztliche Überprüfung bei den zuständigen Gesundheitsämtern absolviert werden. Die Vorbereitung zur amtsärztlichen Überprüfung findet im Rahmen unseres schulmedizinischen Unterrichtes statt.

Ergebnisse der Prüfung im Vergleich
Von unseren Schülern bestehen ca. 70% beim ersten Mal die amtsärztliche Überprüfung (Berlinweit bestehen 15 – 20% der Prüflinge). Bisher haben alle Schüler die regelmäßig am Unterricht teilnahmen bestanden.

Berufsperspektiven
Heilpraktiker sind meist freiberuflich in einer/ihrer Naturheilpraxis tätig.

Fördermöglichkeiten
Zur Zeit gibt es normalerweise keine staatlichen Fördermöglichkeiten