Heilen mit Kräutern

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Haben Sie Ringelblumen im Garten? Besitzen Sie die Kraft mit Kräutern zu heilen, wofür andere Menschen schulmedizinische Hilfe benötigen? Jeder hat diese Fähigkeit, wenn er sich nur ein wenig mit Kräutern auskennt.
Nehmen Sie zum Beispiel die Ringelblumen und kochen sie mit Schmalz vom Schwein auf, dann entsteht daraus die bekannte Ringelblumensalbe. Sie ist entzündungshemmend und krampflösend. Diese Salbe kann also gut bei Ekzemen angewendet werden und durchaus eine natürliche, heilende Wirkung zeigen. Zusätzlich hilft die Ringelblume auch bei geschwollenen Lymphknoten, Infektionen, Leberschwäche, Magen- und Darmstörungen, Menstruationsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Quetschungen oder schlecht heilenden Wunden. Die Ringelblume ist ein dankbares Gewächs was wenig Zuwendung braucht.
Dann sollte jeder Kamille in seinem Garten haben, damit die Erkältung schon behandelt werden kann, ehe sie so richtig da ist. Bei zu viel Arbeit am PC werden oft die Augen sehr beansprucht und sind entzündet. Oder im Büro mit der Klimaanlange herrscht wieder Zugluft, welche dann dafür sorgt, dass man sich mit einer Bindehautentzündung herumplagen muss. Auch da hilft wieder Kamille, sie wirkt bei sämtlichen Entzündungen, lindert den Juckreiz und entzieht die Entzündung.

Den Rosmarin kennen wir alle, weil er ein beliebtes Kraut ist was zum Würzen von Speisen verwendet wird. Wusste Sie aber, dass Rosmarin eine besondere Heilpflanze ist? Rosmarin sorgt für einen ausgewogenen Blutdruck, wenn Sie eher zu niedrigen Blutdruck haben. Gut ist Rosarien auch bei Herzbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen. Dabei hilft es schon mal dieses Gewürz auch als Solches zu verwenden und somit regelmäßig dem Körper zuzuführen. Bei Verdauungsproblemen oder Blähungen einfach vor jedem Essen eine Tasse Rosmarintee trinken und die Beschwerden werden sofort weniger. Hilft übrigens auch wunderbar bei Migräne, Kopfschmerzen, Krämpfen während oder bei Beginn der Periode und bei Problemen mit den Wechseljahren.

Wer Lavendel im heimischen Kräutergarten hat braucht sich keine Gedanken machen, wenn es mal ein anstrengender Tag war,der Körper und Geist sehr aufgekratzt ist und nicht so richtig zur Ruhe kommt. Ein Bad mit Lavendel als Badezusatz wirkt Wunder. Bei Verspannungen, Entzündungen oder Schmerzen kann Lavendel äußerlich angewendet werden, als Einreibung zum Beispiel, lindert Schmerzen oder wirkt Entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Auch sehr beliebt als Tee oder Tropfen.
Minze ist wohl das bekannteste Kraut unter den Heilkräutern, wo aber trotzdem die meisten Menschen nur wissen das Pfefferminze gut bei Erkältung ist, zum Beispiel als Tee. Viel findet Minze aber auch ihre Anwendung bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Durchfall, Magenschmerzen, Magenkrämpfen und Nervenschmerzen. Was wohl kaum einer weiß Minze hilft bei Schlaflosigkeit. Wenn Sie regelmäßig vor dem Schlafengehen eine Tasse frischen Pfefferminztee trinken, sollten Sie keine Probleme mit dem Einschlafen haben. Auch Übelkeit oder Nierenschwäche kann man mit Minze entgegenwirken. Die Blätter der Minze wirken antibakteriell, entzündungshemmend, keimtötend, krampflösend und schmerzstillend. Da Minze eine kühlende Wirkung hat ist sie gut bei Muskelschmerzen anzuwenden.

Das absolut bekannteste Kraut unter den Heilpflanzen ist wohl der Bärlauch. Ähnlich dem Knoblauch sehr gesund und darf deshalb in vielen Gerichten nicht fehlen. Bärlauch ist reich an Vitamin C und braucht wenig Pflege. Er schützt vor Herz- Kreislauferkrankungen durch seine hohe Blutgerinnende Wirkung und dient zur natürlichen Vorbeugung vor Krebserkrankungen. Er wirkt Cholesterinspiegelsenkend, hilft bei Blähungen Asthma, Bronchitis, Stoffwechsel- und Verdauungsstörungen.
Melisse ist auch so ein eher unscheinbares Kraut, was Sie aber gut nach anstrengenden Tagen anwenden können, da Melisse eine beruhigende und entspannende Wirkung hat. Da sie auch krampflösend und virushemmend wirkt, kann sie durchaus auch so manche medizinische Salbe ersetzen. Somit ist Melisse bestens geeignet bei Angstzuständen, Erkältung, Fieber, Herzbeschwerden, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Unruhezuständen. Durch die antibakterielle Wirkung auch super bei Lippenherpes zu verwenden.
Die berüchtigte Brennnessel, die eigentlich keiner in seinem Garten haben möchte, ist aber eine super Heilpflanze und wächst meist einfach ohne dass sie durch den Menschen angebaut wurde. Statt über sie zu fluchen sollten Sie diese Pflanze nutzen und damit etwas gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun. Rheumatismus und Gicht sind wohl die bekanntesten Krankheiten, wo Brennnessel gut anzuwenden ist, aber auch Bluthochdruck, Harnwegserkrankungen, Magen- und Nierenschwäche sind damit gut zu bekämpfen. Da Brennnesseln blutstillend und blutreinigend sind und sie auch die Blutbildung fördern, sollten Sie nicht einfach aus dem Garten entfernt und entsorgt, sondern für heilende Zwecke weiterverarbeitet werden.
Gut informieren und dann sofort den Heil-Kräutergarten anlegen, spart Geld und hilft heilen auf natürliche Art und Weise.

Tips zum Anbau von Kräutern im eigenen Garten:

http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/1946,0/Chefkoch/Kraeuter-pflanzen-und-ernten.html

http://www.zuhause.de/so-gedeihen-kraeuter-im-winter/id_50549090/index

Foto: fotolia 56219194

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